Erfolgreiche Doppel-Demonstration gegen Polizeigewalt in Dortmund

Am gestrigen Freitag, den 21. September, fand in der Ruhrmetropole Dortmund mal wieder eine Nachhilfestunde für die Dortmunder Polizei statt.Nach dem massiven Übergriffen auf nationale Aktivsten am vergangenen Sonnabend in Dorstfeld, meldete der örtliche Kreisverband der Partei DIE RECHTE zunächst eine Demonstration durch unseren Nazikiez in Dorstfeld an.Allerdings war die Staatsmacht war mal wieder nicht gewillt der angemeldeten Aufzugsstrecke grünes Licht zu geben. Also wurde diese mal wieder vor dem Verwaltungs- und Oberverwaltungsgericht erfolgreich eingeklagt!
Aufgrund dieser erneuten Schikanen, meldete man eine zweite Demonstration durch den Dortmunder Stadtteil Marten an.Ganz nach dem Motto "Aus eins mach zwei" wurde somit der Feierabend der Systembüttel in die Länge gezogen.
Gut 100 nationale Aktivsten sammelten sich zunächst in Dorstfeld, um dort lautstark durch den Kiez zu ziehen.Sie wollten klarmachen, dass WIR bestimmen, wo demonstriert wird!Nachdem per Auflage die beliebte Parole "Dortmund-Dorstfeld Nazikiez" untersagt wurde, hallte es eben lautstark durch die Dorstfelder Straßen:"DORTMUND DORSTFELD UNSER KIEZ!"Selbst der linke Journalist und bekennende Antifaschist Robert Rutkowski musste per Twitter anerkennen, dass Dorstfeld unser Kiez ist.
Erfreulicher Weise fuhr die Staatsmacht eine sehr deeskalierende Taktik: Außer ein paar Streifenbeamten, die den Verkehr regelten, waren keine Beamten zu sehen.Die üblichen Hundertschaften blieben der Demonstration diesmal fern.
Im Anschluss ging es noch nach Dortmund-Marten.Auch hier wurde ein deutliches Zeichen gesetzt, wer in Dortmund das Sagen hat.An vielen Stellen wurden die Aktivisten mit Pyrotechnik empfangen. Die Demonstration zog auch hier ohne großartige Polizeibegleitung durch den Ortskern von Marten.
Bei beiden Demonstrationen gab es keinerlei Gegenprotest von Links. Scheinbar ist der antifaschistische Widerstand mittlerweile gänzlich gebrochen und nur noch ein Schatten seiner selbst.
Ein Dank geht an die Organisatoren der Veranstaltung und an alle Teilnhehmer, welche sich absolut diszipliniert verhielten.